Überbrückungshilfe III: Neustarthilfe für Gewerbe und Soloselbstständige

November- und Dezemberhilfen:

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat die Fristen zur Antragstellung für die November- und Dezemberhilfen und die Überbrückungshilfe II verlängert.

Bei der November- und Dezemberhilfe endet die Antragsfrist jetzt am 30. April 2021 (statt 31. Januar bzw. 31. März).

Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 kann bis 31. März 2021 beantragt werden. Ursprünglich lief die Antragsfrist bis 31. Januar.

Für Betriebe, die vom Lockdown ab 16. Dezember betroffen sind, aber keinen Zugang zur November- und Dezemberhilfe haben, ist ein November- und Dezemberfenster in der Überbrückungshilfe III gedacht. 

Überbrückungshilfe III

Die maximale monatliche Fördersumme für Kleinbeihilfen wird auf bis zu 1,8 Mio. Euro pro Unternehmen erhöht.

Künftig gäbe es auch nur noch ein einheitliches Kriterium für die Antragsberechtigung, und zwar ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019.

Die Überbrückungshilfe III gilt von Januar bis Juni 2021 für alle Unternehmen. Sie erhalten nun einheitlich Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten, wobei bis zu 90 Prozent der Fixkosten übernommen werden.

Wichtig für den Einzelhandel seien die Anerkennung weiterer Kostenpositionen sowie branchenspezifische Regelungen. “So werden Wertverluste für unverkäufliche oder saisonale Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt. Auch können Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung als Kostenposition geltend gemacht werden, wie zum Beispiel Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops”, betonte Altmaier.

Soloselbständige

Soloselbständige können jetzt eine einmalige Betriebskostenpauschale als sog. Neustarthilfe ansetzen. Die maximale Höhe beträgt 7.500 Euro, bisher waren 5.000 Euro vorgesehen.

Die Bedingungen der einmaligen Betriebskostenpauschale werden deutlich verbessert. Sie wird auf 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt, bisher waren 25 Prozent vorgesehen.

Als Antragsstart wurde Februar 2021 genannt.

Informationen:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

 

Anträge:

– durch zu prüfende Dritte wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

– über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

– als Direktbeantragung für Soloselbständige z.B. über das Elster-Zertifikat

 

Burgstädt, 3. Februar 2021

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